Die Können-Wollen-Matrix – Der Gamechanger für Deine Führung
Die Können-Wollen-Matrix teilt die Mitarbeiter in vier Gruppen ein. Was solltest Du als Führungskraft sinnvollerweise tun?
Problemlösen nach oben delegieren? “Chef, ich habe da ein Problem.” – “Glückwunsch! Behalten Sie es – es ist Ihres.” – Lösen Sie die Probleme Ihrer Mitarbeiter? Einige Führungskräfte beklagen sich, dass sie ständig die Probleme der Mitarbeiter lösen müssen. Die einen wollen damit dokumentieren, dass sie als Führungskraft unersetzlich und die Mitarbeiter einfach zu dumm sind. Die anderen glauben wirklich, dass es ihre Führungsaufgabe ist, Probleme zu lösen. Und dann gibt es ein paar wenige, die machen das anders. – Partizipation ist die Lösung.
In der Regel empfinden wir etwas als Problem, wenn wir es mit unseren Lösungsmöglichkeiten nicht lösen können. Das hat sehr verschiedene Gründe. Entweder haben wir tatsächlich keine Methoden für Problemlösen. Oder wir sind zu bequem, ignorieren das Problem oder schieben es anderen in die Schuhe. Es kann aber auch sein, dass uns das Problemlösen immer abgenommen wurden und wir sie nie selbstständig lösen mussten. Damit fehlt eine ganz wesentliche, motivierende und gesund erhaltende Ressource, die Selbstwirksamkeitsüberzeugung. Wir zweifeln, Probleme lösen zu können und geraten deshalb viel schneller in eine depressive und überforderte Abwärtsspirale.
Partizipation ist die Beteiligung an Gestaltung, Entscheidung und Problemlösung.
Es ist motivationsförderlich, wenn Mitarbeiter z. B. an Entscheidungen beteiligt werden. Dabei verstehe ich Partizipation als aktiven Part der Führungskraft. Sie beteiligen Ihre Mitarbeiter an gestalterischen und Entscheidungsprozessen. Sie erzeugen ein höheres Commitment, der Mitarbeiter erlebt sich als bedeutsam und einflussnehmend (und nicht als Opfer) und engagiert sich stärker für das gemeinsame Anliegen.
Vielleicht wurden Sie gerade deshalb Führungskraft, weil Sie es wie kein anderer verstehen, Probleme zu vermeiden oder zu lösen. Sie sind der Experte für Problemlösen, auf Sie hört man, Ihr Rat ist wichtig. Jetzt sind Sie zwar Führungskraft, Ihre Prägung und Überzeugung schwindet aber nicht. Es bereitet Ihnen immer noch Spaß, Probleme zu lösen. Sie nehmen sich damit bedeutsam, vielleicht sogar als unersetzlich, wahr. Dies hat aber drei wesentliche Folgen:
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Mitarbeiter verstehen – Potenziale entfaltenMit Neurologischer Führung zu High-Performance-Teams. – Erlebst Du Deine Mitarbeiter als Bremse oder als Antrieb? In diesem Seminar entdeckst Du, wie Menschen ticken. Neurologische Führung hilft Dir, Menschen zu verstehen, Einfluss zu nehmen und ihr volles Potenzial zu entfalten.
Drei Tipps für Steigerung der PartizipationDie Können-Wollen-Matrix teilt die Mitarbeiter in vier Gruppen ein. Was solltest Du als Führungskraft sinnvollerweise tun?

High Performance führt zu außergewöhnlichen Ergebnissen. Doch welche High Performance Habits helfen, dass Dein Team ausßergewöhnlich wird?

Gewohnheiten – Warum es so schwer ist, sie zu verändern und wie es leichter gelingen kann mit den Neurologischen Ebenen, das ist Thema in diesem Blog-Beitrag.
Wenn Erwartungen nicht geklärt sind, gehen oft Beziehungen kaputt. Mit der Erwartungsmatrix kannst Du Erwartungen klären.

Positive Leadership übertragt das PERMA-Modell der Positiven Psychologie auf Führung. Hier eine kleine Einführung.

Die Arbeitsorganisation in der Neurologischen Führung beschreibt, wie Menschen sich durch Aufgaben oder Gefühle motivieren.

Konformität der Motivation – Wie Sie effizient mit Nörglern und Querulanten umgehen – Gehorsam vs. Renitent.

Informationsverarbeitung – Menschen verarbeiten Informationen sehr unterschiedlich – Die richtige Aufgabe entscheidet, ob der Mitarbeiter motiviert ist oder nicht.

Die motivationalen Entscheidungsfaktoren bestimmen, zu welcher Entscheidung Mitarbeiter motiviert sind: Gleiches oder Verschiedenes.
Impulse für exzellente Führungskräfte.
3 Gedanken zu „Partizipation in der Neuro<em>logischen</em> Führung“
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