Krankenstand nachhaltig senken - Gesunde Führungskultur

Krankenstand nachhaltig senken

Entwickeln Sie eine gesundheitswirksame Führungskultur.

Warum gelingt es manchen Unternehmen, ihre Krankenquote nachhaltig zu senken, während andere trotz Trainings, Gesundheitsprogrammen und Benefits kaum Fortschritte erzielen?

Hohe Fehlzeiten sind selten das eigentliche Problem. Sie sind häufig das Ergebnis eines Führungsverhaltens und einer Führungskultur, die Motivation, Verantwortung, Zusammenarbeit und Gesundheit entweder stärkt oder ungewollt schwächt.

Innvestieren Sie bereits in Führungstrainings, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Gesundheitsangebote oder Rückkehrgespräche? Das sind wichtige Maßnahmen. Trotzdem bleibt der Krankenstand unverändert oder steigt sogar?

Nicht diese Maßnahmen sind falsch. Nachhaltige Veränderungen entstehen nicht durch einzelne Maßnahmen. Sie entstehen, wenn gesundheitswirksame Führung konsequent entwickelt, im Führungsalltag gelebt und dauerhaft im Unternehmen als Kultur verankert wird.

Genau dabei begleiten wir Unternehmen.

Was kostet ein hoher Krankenstand?

Hohe Fehlzeiten verursachen weit mehr als nur Lohnfortzahlung. Sie führen zu Produktionsausfällen, Qualitätsproblemen, Lieferverzögerungen, Mehrarbeit für Kolleginnen und Kollegen, steigender Belastung der Führungskräfte sowie sinkender Motivation und Mitarbeiterbindung.

Jeder Prozentpunkt weniger Krankenstand hat erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen für das Unternehmen. Deshalb stellt sich längst nicht mehr die Frage, ob Führung Einfluss auf Gesundheit und Fehlzeiten hat, sondern:

Wie lässt sich dieser Einfluss nachhaltig nutzen?

128 Mrd. €

Jährliche Personalkosten durch Krankheit in Deutschland (2024)

221 Mrd. €

Jährlicher Ausfall an Bruttowertschöpfung in Deutschland (2024)

557 €

Jährliche Personalkosten für
1 Prozent Krankenquote
pro Mitarbeiter

Führung macht den Unterschied

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Führung einen erheblichen Einfluss auf Motivation, Leistungsfähigkeit, Gesundheit und Fehlzeiten hat. In der Praxis erleben wir immer wieder:

„Führungskräfte nehmen ihre Krankenquote mit.“

Wer den Krankenstand nachhaltig beeinflussen möchte, muss deshalb bei der Führung ansetzen mit einer Führungskultur, die Orientierung gibt, Vertrauen schafft, Verantwortung fördert und Menschen dabei unterstützt, gesund und leistungsfähig zu arbeiten.

Neurologische Führung – wissenschaftlich fundiert. Praktisch wirksam.

Die Grundprinzipien Neurologischer FührungUnser Ansatz basiert auf den Erkenntnissen der Neurowissenschaften, der Positiven Psychologie sowie der modernen Führungs- und Motivationsforschung. In dieses Modell fließen ungezählte Best Practices ein aus Unternehmen und Organisation, die nachhaltig zeigen, wie Gesundheit und Motivation zunehmen.

Im Mittelpunkt stehen die neun Gestaltungsprinzipien der Neurologischen Führung. Sie beschreiben die Bedingungen, unter denen Menschen Motivation entwickeln, Verantwortung übernehmen, gesund bleiben und ihr Potenzial entfalten.

Diese Gestaltungsprinzipien bilden nicht nur die Grundlage wirksamer Führung. Sie bilden auch die Grundlage einer nachhaltigen Entwicklung Ihrer Führungskultur.


 

Leadership Training ist wichtig – genügt aber nicht.

Die Qualifizierung von Führungskräften ist ein wichtiger erster Schritt. Neue Erkenntnisse verändern jedoch noch kein Verhalten. Und neues Verhalten verändert noch keine Unternehmenskultur.

Unsere Erfahrung aus zahlreichen Projekten zeigt: Nachhaltige Veränderungen entstehen dann, wenn drei Voraussetzungen zusammenkommen.

Führungskräfte qualifizieren

Sie entwickeln ein gemeinsames Führungsverständnis und erwerben die notwendigen Kompetenzen für gesundheitswirksame Führung. Sie lernen die Stellschrauben kennen, initiieren einen Perspektivwechsel und trainieren neues Führungsverhalten.

Führungskräfte begleiten

Transfer, Coaching und Follow-ups sorgen dafür, dass aus Wissen und ersten Impulsen  neues, nachhaltiges Führungsverhalten entsteht. Eigene Erfahrungen und ein Reflexionsraum helfen, neues Führungsverhalten im Führungsalltag zu etablieren.

Rahmenbedingungen gestalten

Geschäftsleitung, HR und Führungskräfte übernehmen gemeinsam Verantwortung und schaffen die Voraussetzungen dafür, dass sich neues Führungsverhalten dauerhaft etablieren kann. Regeln und organisationale Entscheidungen werden an den Gestaltungsprinzipien der Neurologischen Führung reflektiert.

Sobald diese drei Bausteine zusammenkommen, entwickelt sich eine nachhaltige Führungskultur, die Gesundheit und Motivation fördert.

Unser Vorgehen

Jedes Unternehmen ist anders. Deshalb arbeiten wir nicht mit Standardlösungen, sondern mit einem strukturierten Entwicklungsprozess, der sich an Ihrer Ausgangssituation orientiert.

Ganz grundlegend umfasst unser Vorgehen fünf aufeinander aufbauende Schritte.

Verstehen

Wir analysieren gemeinsam die Ausgangssituation, definieren Ziele und klären Verantwortlichkeiten. Wir besprechen Wechselwirkungen zwischen Führung im weitesten Sinne und Erfolgsfaktoren wie Krankenquote, Fluktuationsrate oder Innovation.

Ausrichten

Wir entwickeln ein gemeinsames Führungsverständnis auf Grundlage der Gestaltungsprinzipien der Neurologischen Führung.

Befähigen

Ihre Führungskräfte erwerben die Kompetenzen und Werkzeuge, um gesundheitswirksame Führung im Alltag umzusetzen. Sie verstehen Wechselwirkung zwischen Führungsverhalten und Mitarbeiterverhalten. Dabei geht es nicht um  Hängematte, sondern um konsequentes, wertschätzendes, förderndes und forderndes Führungsverhalten.

Umsetzen

Durch Coaching, Transferbegleitung und Follow-ups wird neues Führungsverhalten Schritt für Schritt zur täglichen Praxis. Hier spielen persönliche Führungserfahrungen und ein geschützter Reflexionsraum eine sehr wichtige Rolle.

Verankern

Gemeinsam sorgen wir dafür, dass gesundheitswirksame Führung dauerhaft Bestandteil Ihrer Führungskultur wird. 

Je nach Ausgangssituation begleiten wir Unternehmen in einzelnen Phasen oder über den gesamten Entwicklungsprozess.

Praxis statt Theorie

Unser Anspruch ist nicht, möglichst viele Seminare durchzuführen. Unser Ziel ist eine messbare Veränderung im Führungsalltag.

Dazu gehören unter anderem:

  • konsequent geführte Rückkehrgespräche,
  • wertschätzende und klare Kommunikation,
  • mehr Eigenverantwortung der Mitarbeitenden,
  • bessere Zusammenarbeit,
  • höhere Motivation,
  • geringere Belastung der Führungskräfte und
  • langfristig sinkende krankheitsbedingte Fehlzeiten.

Denn Führung verändert sich nicht im Seminarraum. Sie verändert sich im Führungsalltag.

Beispiele aus der Praxis

In unterschiedlichen Unternehmen konnten durch konsequente Veränderungen der Führungskultur unter anderem folgende Entwicklungen beobachtet werden:

  • deutliche Senkung der Krankenquote,
  • höhere Motivation und Eigenverantwortung,
  • bessere Zusammenarbeit zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden,
  • stärkere Bindung der Beschäftigten (geringere Fluktuation),
  • mehr Führungssicherheit in schwierigen Gesprächen.

Die konkreten Maßnahmen unterscheiden sich dabei von Unternehmen zu Unternehmen. Der gemeinsame Erfolgsfaktor ist jedoch immer derselbe: Gesundheitswirksame Führung wird nicht nur vermittelt, sondern konsequent umgesetzt.

Marcus Hein - Leadership CoachingOffene Seminare oder Unternehmensentwicklung?

Unsere offenen Seminare richten sich an Führungskräfte, die ihre persönliche Führungskompetenz weiterentwickeln möchten.

Alle offenen Seminare können selbstverständlich auch exklusiv als Inhouse-Training für Ihr Unternehmen durchgeführt werden.

Wenn Sie darüber hinaus Ihre Führungskultur nachhaltig weiterentwickeln und den Krankenstand langfristig beeinflussen möchten, begleiten wir Ihr Unternehmen mit einem strukturierten Entwicklungsprozess, der Qualifizierung, Umsetzung und organisatorische Rahmenbedingungen miteinander verbindet.

Nehmen Sie Einfluss auf die Krankenquote in Ihrem Unternehmen

Hohe Fehlzeiten sind kein Schicksal – sie sind veränderbar. Mit der richtigen Führung und einer passenden Führungskultur senken  Sie nicht nur den Krankenstand, Sie stärken auch Motivation, Bindung und Leistungsfreude Ihrer Mitarbeitenden nachhaltig.

Ich zeige Ihnen, wie Sie gezielt Einfluss nehmen, welche Führungshebel wirklich wirken, wie Sie dies in Ihrem Unternehmen kulturell absichern und wie Sie innerhalb weniger Monate spürbare Veränderungen erzielen und den Krankenstand senken.

Was unsere Kunden sagen

„Wir haben die Krankenquote in nur einem Jahr um ein Drittel gesenkt –
durch veränderte Führung und klare Kommunikation.“

HR-Leitung, Mittelständisches Industrieunternehmen

Anlagenbauer, Baden-Württemberg – 1.200 Mitarbeiter

Durch wertschätzende, aber konsequente Führung reduzierten wir die Krankenquote von 7,4 Prozent um ca. einen Prozentpunkt. Für diesen Standort bedeutete dies, dass die krankheitsbedingten Kosten um mehr als eine halbe Millionen Euro pro Jahr gesunken sind. Da viele kranke Mitarbeitende durch Leiharbeitskräfte kompensiert wurden, nahmen auch diese Kosten deutlich ab, so dass man von einer Millionen Ersparnis pro Jahr ausging – Folgekosten nicht gerechnet.

Reduzierung der Krankenquote von 12 auf 3 Prozent in der Hotelerie

Die radikale Veränderung der Führungskultur reduzierte die Krankenquote auf ein Viertel. Viele Einzelmaßnahmen, die vor allem das Führungsverhalten aller Hierarchieebenen veränderten, führten zu dieser beispielhaften Krankenquote. Ganz nebenbei verschwand das Phänomen des Personal- und Fachkräftemangels und die Produktivität wächst um mehr als 35 Prozent.

Krankenquote sinkt um ein Drittel

Bei diesem Unternehmen mit über 600 Mitarbeitenden in der Elektroindustrie (Zulieferung für die Fahrzeugindustrie und der Gebäudesteuerung) in NRW lag mit der Krankenquote bei über 9 Prozent. Umfragen, die eigentlich der Gefährdungsbeurteilung galten, legten offen, dass das Führungsverhalten und soziale Miteinander defizitär war. Grundlegendes Führungstraining in Verbindung mit Best Practices im Unternehmen und gezieltem Coaching sorgten dafür, dass die Krankenquote innerhalb von einem Jahr auf unter 6 Prozent sank.

Produktionsleiter Anlagenbau sagt …

„Aufgrund eines Impulses von Marcus habe ich mir einen Mitarbeiter angeschaut, der regelmäßig zwischen 2 bis 5 Tage pro Monat krank war – bereits über Jahre. Ich fand, dass der oft auch destruktive Mitarbeiter eine Qualifikation hatte, die wir bislang nicht genutzt hatten, in dem Bereich aber temporäre Engpässe haben. Der Mitarbeiter war bereit, in dem Bereich auszuhelfen und seine Kompetenz zu zeigen. Seitdem fehlte er keinen einzigen Tag. Ich wusste nicht, dass ich als Führungskraft einen so großen Einfluss habe.“

Ihr nächster Schritt

Lassen Sie uns gemeinsam über Ihre Situation und Ihre Ziele sprechen.

Lassen Sie uns gemeinsam überlegen, was nachhaltigen Einfluss auf die Krankenquote in Ihrem Unternehmen nehmen kann.

Häufig gestellte Fragen

Wie schnell zeigt sich eine Wirkung?

Erste Veränderungen sind oft schon nach wenigen Tagen und Wochen spürbar, vor allem in Stimmung und Motivation. Und auch die Krankenquote reagiert schon sehr schnell. Nachhaltige Effekte entstehen, wenn Führung systematisch weiterentwickelt wird.

Ist das ein Führungstraining oder ein Beratungsprojekt?

Beides. Die Qualifizierung der Führungskräfte ist ein wesentlicher Bestandteil. Nachhaltige Veränderungen entstehen jedoch erst durch konsequente Umsetzung und die aktive Unterstützung durch Geschäftsleitung, HR und den Führungskräften selbst.

Wie lange dauert ein solches Projekt?

Das richtet sich nach Ihrer Ausgangssituation und Ihren Zielen. Manche Unternehmen starten mit einer Standortbestimmung oder einer Qualifizierung ihrer Führungskräfte. Andere entscheiden sich für eine längerfristige Begleitung.

Für wen eignet sich das Angebot?

Für Unternehmen, die Gesundheit und Performance gleichermaßen fördern wollen – vom kleinen Mittelstand bis Konzerngesellschaften und der öffentlichen Verwaltung. Am liebsten arbeiten wir mit industriellen Unternehmen. Hier haben wir auch die größten Erfahrungen.

Können auch mehrere Standorte eingebunden werden?
Ja. Trainings, Coachings und Prozessbegleitung sind sowohl in Präsenz als auch hybrid möglich. In der ersten Phase schlage ich immer die persönliche Begegnung vor.

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