Hybrid führen – Wie der Spagat gelingt.
Remote Leadership und hybride Arbeitswelt in New Work

Hybrid führen ist die Folge von Home Office und Remote Leadership. Durch Covid-19 gezwungen waren zeitweise fast die Hälfte der Mitarbeiter im Home Office. Für den Einen war es ein Notfallprogramm, für den Anderen ein Abenteuer. Alle hatten das Ende der Pandemie und die Rückkehr ins reguläre Büro im Blick. Doch immer mehr wurde klar, dass es keine Rückkehr zur alten, sondern ein Aufbruch in eine neue Realität wird: Der Arbeitsort muss nicht der Dienstsitz sein. Denn die Produktivität schien bei einigen Mitarbeiter:innen und Aufgaben deutlich zu steigen.

Inzwischen zeigt sich, dass Home Office gravierende Vorteile und auch Nachteile hat. Jetzt kehren mehr und mehr Mitarbeiter ins reguläre Büro zurück, jedoch nicht alle und nicht vollständig. Einige bleiben im Home Office, andere kommen für ein, zwei oder drei Tage an den Firmensitz zurück. Teams treffen sich nicht mehr oder nur sehr selten geschlossen an einem Ort. Und das führt zu weiteren Herausforderungen für die Teams, aber vor allem auch für die Führungskräfte.

Hybrid führen bedeutet, das Team zusammenhalten

Vor Corona sahen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich. Sie arbeiteten nicht nur gemeinsam. Sie verbrachten Pausen miteinander, erzählten sich vom Wochenende, trafen sich auf dem Flur, in der Teeküche oder Kantine. Einige gingen nach Feierabend noch etwas trinken. Nicht immer ging es harmonisch zu, es gab Konflikte und Reibereien. Trotzdem gehörte man zusammen.

Dann kam mit Covid-19 die Vereinzelung und Isolation. Der Kontakt beschränkte sich auf digitale Formen. Mitarbeiter:innen gewöhnten sich daran, vermissten aber auch gleichzeitig den persönlichen Kontakt. Viele sehnen sich nach der Rückkehr und dem Wiedersehen. Doch die anfängliche Euphorie des Wiedersehens wird schnell von den üblichen Querälen und Konflikten eingetrübt. Vielleicht sehnt sich der eine oder andere schnell wieder zurück ins Home Office. Da hat man wenigstens seine Ruhe.

Die große Kunst der hybriden Führung wird sein, alle Mitarbeiter in ein wirksames und effizientes Team zu integrieren. Wir-Kompetenz wird zur entscheidenden Kompetenz. Da sind Konflikte zu klären, Frontenbildung zu vermeiden, Teamspirit zu erzeugen und die Identifikation jedes Einzelnen sicherzustellen.

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Remote Leadership in der hybriden Arbeitswelt ist Teil der modernen Geschäftswelt geworden. Im Führungsalltag bedeutet das, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch auf Distanz zu inspirieren, zu binden und den Teamspirit zu fördern.

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Hybrid führen bedeutet, den Informationsfluss sichern

Es ist schon schwierig genug, stets dafür zu sorgen, dass alle Mitarbeiter:innen auf dem gleichen Informationsstand sind. Selbst wenn alle an einem Ort sind, ist der eine krank und der andere im Urlaub. Ist aber ein Teil der Mitarbeiter auch noch im Home Office und setzt sich die präsente Mannschaft jeden Tag anders zusammen, wird Information sehr herausfordernd.

Zudem werden Mitarbeiter im Büro den kurzen Dienstweg zum Austausch wählen, Mitarbeiter im Home Office sind dann außen vor. Jetzt müssen Sie als Führungskraft vorzugsweise mit Ihren Mitarbeitern gemeinsam neue Informations- und Kommunikationswege etablieren. Stellen Sie passende Kommunikationsregeln auf und richten Sie gegebenenfalls neue ein.

Hybrid führen heißt auch, Belastungen zu managen

Wenn die Mitarbeiter nicht alle gleichzeitig im Büro sind, bedeutet das für viele Führungskräfte zusätzlichen Aufwand. Sie müssen zusätzlich informieren, abwesende Mitarbeiter einbinden und den Kontakt untereinander moderieren. Gleichzeitig müssen Sie im Blick behalten, wer sich in der hybriden Welt gut zurechtfindet und wer besser dauerhaft im Büro aufgehoben ist. Und dann gibt es die Mitarbeiter, die sich via Home Office Ihrem Zugriff entziehen wollen. Hier sind Gespräche zu führen, die es bisher nicht gab.

Hybrid führen zeigt den Zusammenhalt des Teams

Ob Sie es geschafft haben, wirklich ein Team zu formen oder nicht, zeigt sich in der hybriden Welt sehr deutlich. Denn auch die Mitarbeiter müssen untereinander dafür sorgen, dass jeder informiert und auf dem gleichen Wissensstand ist. Jetzt zeigen sich die unterschiedlichen Persönlichkeiten und Arbeitsweisen. Jetzt müssen Sie differenzieren zwischen Mitarbeitern, bei denen Home Office oder Präsenz-Office besser funktioniert und Sie werden das diskutieren und vereinbaren müssen. Jetzt müssen Sie am Team und weniger im Team arbeiten.

Hybrid führen braucht eine neue Führungskompetenz

Dass Sie als Führungskraft ständig dazulernen müssen, ist Ihnen ganz sicher klar. Neue Situationen fordern erweiterte Führungskompetenzen. In meinem Training Hybride Teams effizient führen gehe ich auf die speziellen Anforderungen dieser neuen Situation ein. Sie werden sehen, was Sie jetzt tun müssen. Und Sie werden auch erkennen, dass Sie Dinge sein lassen können, um Zeit für die neuen Dinge zu gewinnen. Denn ich will, dass Führung leicht gelingt und keinen 14-Stunden-Tag erfordert – auch nicht in der hybriden Arbeitswelt.

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  • Schreiben Sie mir eine eMail unter info@marcus-hein.de.

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Autor

Marcus Hein ist Experte für Neurologische Führung, hat über dreißig Jahre Führungs- und fast 20 Jahre Trainings- und Coachingerfahrung. Er ist Autor der beiden Bücher „Remote Leadership“ und „Neurologische Personalauswahl“ und zahlreicher Fachartikel. Er engagiert sich für eine inspirierte Arbeitswelt, in der Menschen aufblühen und über sich hinauswachsen.

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