
Mythos #2 – Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser
Kontrolle bremst, Vertrauen beflügelt: Wie Neurologische Führung Motivation und Leistung stärkt – und was im Gehirn dabei wirklich passiert.
Oft handeln Mitarbeitende nicht eigenverantwortlich. Sie delegieren Entscheidungen und Problemlösungen nach oben oder – noch schlimmer – sie tun gar nichts. Führungskräfte fragen sich oft, warum Mitarbeitende das Problem nicht eigeninitiativ lösen oder entscheiden. Wie können Sie das ändern?
Schon wieder kommt ein Mitarbeitender zu Ihnen und bringt Ihnen ein Problem. Oder Sie sehen ein Problem und fragen Ihr Team, warum niemand etwas unternommen hat. Sie springen in die Lücke und lösen das Problem.
Kaum ist das Problem gelöst, kommt ein Anderer und erwartet von Ihnen einen Entscheidung. Sie wissen ganz genau, dass der Mitarbeiter diese Entscheidung selbst treffen könnte. Er tut es aber nicht. Um keine Zeit zu verlieren, treffen Sie die Entscheidung. Es drängt sich die Frage auf, wer hier eigentlich wen führt.
Manchmal hat man den Eindruck, dass die Mitarbeiter träge, unmotiviert oder inkompetent sind. Niemand engagiert sich oder geht aktiv Probleme an. Sie können kaum Aufgaben delegieren, da niemand eigenverantwortlich handelt. Es ist vielleicht besser, die Aufgaben gleich selbst zu erledigen. Und das, obwohl Sie fast rund um die Uhr arbeiten und viele andere Dinge liegen bleiben.
Leadership Training
Neurologische FührungFührung scheitert selten an Menschen – sondern daran, dass sie Menschen nicht versteht. – Wenn Sie Verhalten verstehen und richtig einordnen, entsteht Wirkung: mehr Eigenverantwortung, mehr Leistung, weniger Reibung. In diesem intensiven Training lernen Sie, wie Sie mit Neurologischer Führung gezielt Einfluss nehmen und das Potenzial Ihrer Mitarbeitenden in echte High Performance übersetzen.
Die Lösung des Problems ist, dass Sie ein Grundprinzip der Neurologischen Führung umsetzen: Partizipation. Beginnen sie – in kleinen Schritten – die Übernahme von Problemlösungen oder Entscheidungen abzulehnen. Delegieren Sie das zurück an die Mitarbeitenden.
Je nach Reifegrad delegieren Sie auch andere Aufgaben an Mitarbeitende und definieren dazu einen Entscheidungsrahmen, in dem der Mitarbeitende eigenständig Entscheidungen treffen darf und soll.
Ganz wichtig ist, die Übernahme von Verantwortung anschließend zu reflektieren. Stellen Sie nach Abschluss einer Aufgabe die Frage: „Wie war es für Dich, eigene Verantwortung für die Aufgabe zu haben? Welche positiven Erfahrungen hast du gemacht? Welche Deiner Stärken hat Dir geholfen, selbstständig Entscheidungen zu treffen?“
Kommt der Mitarbeitende trotzdem zu Ihnen und will seine Entscheidung von Ihnen abgesichert haben, dann fragen Sie, warum er diese Absicherung braucht (sog. Meta-Ebene). Oft ist das eine jahrelange Gewohnheit, auch von vielen anderen Vorgesetzten des Mitarbeiters. Negative Erfahrungen in der Vergangenheit lassen den Mitarbeiter unsicher sein. Was braucht Ihr Mitarbeitender, um Verantwortung zu übernehmen, Probleme eigenständig zu lösen oder Entscheidungen eigenverantwortlich zu treffen?
Wie Sie das eigenverantwortliche Handeln Ihrer Mitarbeitenden weiter fördern, besprechen wir in meinem Seminar Neurologische Führung. Da geht es auch um Problemlösen und wirksames Delegieren von Aufgaben. Wir schauen uns aber auch das Thema Vertrauen an und wie Sie damit eigenverantwortliches Handeln Ihrer Mitarbeitenden unterstützen.

Kontrolle bremst, Vertrauen beflügelt: Wie Neurologische Führung Motivation und Leistung stärkt – und was im Gehirn dabei wirklich passiert.

Warum moderne Führung nicht darin besteht, alle Antworten zu wissen, sondern die richtigen Fragen zu stellen. So führst Du Dein Team wirksam.

Coaching hat in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Immer mehr Coaches kommen auf den Markt, teilweise extrem spezialisiert für ganz konkrete Situationen und Ziele. Für viele Führungskräfte ist es dennoch oft ein unscharfer Begriff: Ist das Beratung? Training? Therapie? Oder einfach ein gutes Gespräch? Vielfach herrscht auch die Meinung, dass man ein Problem

Mitarbeitende entwickeln heißt nicht für Karriere sorgen sondern maximalen Job Fit zu erzeugen, in dem High Performance möglich wird.

Stärken entwickeln Führungskräfte, die ihre Mitarbeitenden wirklich motivieren und zu High Performern entwickeln wollen.

Ein Schlüssel exzellenter Führung ist, Mitarbeitende mit inspirierende Ziele zu führen und den Weg dorthin freizugeben.

Exzellente Führung beginnt bei der Mitarbeiterauswahl. Falsche Mitarbeitende erschweren Führung und schaffen unmotivierte Mitarbeitende.

Der coachende Führungsstil – Kann die Führungskraft überhaupt coachen und hat sie die dafür passende Rolle? – Hier einige Antworten.

Führung in Zeiten von KI – Was bleibt von Führung, wenn die Künstliche Intelligenz immer mehr Aufgaben übernimmt?
Impulse für exzellente Führungskräfte.