
Mitarbeiterbindung – So vermeiden Sie Fachkräftemangel.
Mitarbeiterbindung lässt sich beeinflussen. So erhöhen Sie die Bindung und profitieren durch geringere Fluktuation und Weiterempfehlung als attraktiver Arbeitgeber.
Wir wollen, dass unsere Kinder wachsen. Doch viel zu oft nehmen wir ihnen jede Belastung, jeden Konflikt und jede Herausforderung ab. Wir wollen, dass unsere Mitarbeitenden wachsen. Doch wie oft lösen wir ihre Problem, nehmen ihnen Entscheidungen weg oder springen ein, wenn sie nicht weiter kommen? Ihre Muskeln werden nicht wachsen, wenn Ihr Trainer Ihnen die Gewichte abnimmt. Ihre Kondition wächst nicht, wenn Ihr Lebenspartner für Sie Joggen geht.
Mitarbeiter klagen ganz häufig über Überlastung. Es ist zu viel, zu anstrengend und zu unbequem geworden. Unternehmen passen Arbeitsplätze und -abläufe an, so dass sie angenehm sind und zum Verweilen einladen. Büros werden zu Wohlfühloasen. Pausenräume mit ihren Angebot sind oft besser ausgestattet als durchschnittliche Restaurants.
Ja, das ist klug – Menschen dürfen sich in ihrem Arbeitsumfeld wohlfühlen. Aber es gibt eine Kehrseite, die wir nicht aus den Augen verlieren dürfen. Menschen werden gerne schnell bequem und fordernd.
Unser Leben besteht aus Anspannung und Entspannung, aus Geburt und Tod. In uns wachsen jeden Tag zig Milliarden Zellen neu, in ähnlicher Größenordnung sterben Zellen. Unser Herz spannt sich einige zigmale pro Minute an, um anschließend wieder loszulassen. Jede Fortbewegung besteht aus Muskelanspannung und -entspannung – ansonsten würden wir liegenbleiben. Auch unseren Geist trainieren wir durch Konzentration und Anspannung sowie folgenden entspannenden Phasen. Jeder weiß, dass dauerhafte Anspannung zerstört – dauerhafte Entspannung aber auch. Aus braucht Anspannung und Herausforderung.
Unser Leben – auch unser Berufsleben – braucht Belastungen, Herausforderungen, Probleme, Phasen mit hoher Konzentration und Zeiten, in denen wir uns alleine fühlen und es ausschließlich auf uns ankommt. Wir stehen unter Zeitdruck und erleben Konflikte. Veränderungen belasten uns und wir empfinden Unsicherheit aufgrund der einen oder anderen Entwicklung. Natürlich belastet uns das und wir würden es am liebsten vermeiden.
Leadership Training
Führung & GesundheitDie Krankenquote senken durch Neurologische Führung. – Krankenstand auf Rekordhoch? Wenn Mitarbeitende ständig fehlen, tragen die verbleibenden Leistungsträger die Last – bis auch sie ausfallen. Erfahren Sie, wie Sie mit Methoden der Neurologischen Führung unberechtigte Fehlzeiten spürbar senken und eine Kultur der gesunden Verbindlichkeit schaffen.
Ihr Produktionsteam wird aufgeteilt und auf verschiedene anderen Produktionshallen verteilt. Ihre Abteilung zieht in ein anderes Gebäude. Das Aufgabengebiet verschwindet und Ihre Mitarbeitenden müssen sich verändern, umlernen und neue Kompetenzen erwerben. Jetzt werden Sie sehr unterschiedliche Dinge erleben. Der Eine wird vor Freude hüpfen: „Endlich Veränderung, raus aus dem ewigen Trott.“. Der Andere: „Nein, bitte nicht schon wieder. Es ist doch alles gut, so wie es ist.“
Menschen gehen mit den Herausforderungen unterschiedlich um. Und Sie erleben die Belastung sehr unterschiedlich. Der Eine hat Veränderung trainiert, hat Ressouren aufgebaut und Erfahrungen gesammt. Der Andere ist in seiner Komfortzone geblieben und stürzt jetzt in eine Krise. Ihm fehlen die Ressourcen und Kompetenzen. Er hat das nicht trainiert.
Damit Mitarbeitende belastbar sind, müssen sie Belastung trainieren. Nehmen Sie Ihren Mitarbeitern jede Problem- oder Konfliktlösung ab und entscheiden Sie ständig für Ihre Mitarbeitenden, bleibt der Trainingseffekt aus. Sie helfen im Augenblick zwar, schwächen langfristig aber Ihre Mitarbeiter.
Das alles ist sehr ehrenhaft und gut gemeint. Aber Sie schwächen Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und schließlich haben Sie nur noch schwache Mitarbeiter, für die Sie immer mehr selbst übernehmen müssen.
Belastungen können krank machen. Wer ständig in einem konfliktären, toxischen Umfeld arbeitet und keine psychologische Sicherheit erfährt, kann unter diesen Bedingungen krank werden. Es geht also nicht darum, den Mitarbeitenden zusätzlich zu belasten, damit er wächst. Es reichen die ganz normalen Anforderungen des Arbeitsplatzes.
Kann ein Mitarbeiter ein Problem nicht lösen – und das Vermögen ist bei jedem individuell unterschiedlich -, sollten Sie also nicht sagen: „Geh weg und lös es selbst.“ Sie sollten einschätzen können, ob der Mitarbeiter das Problem aus Bequemlichkeit zu Ihnen bringt oder weil er es wirklich nicht lösen kann. Wenn er es wirklich nicht lösen kann, sollten Sie es immer noch nicht übernehmen, sondern Ihren Mitarbeitenden anleiten oder anleiten lassen, dieser Art Probleme zu lösen. Sie sollten vermitteln, dass er sicher ist und Sie hinter ihm stehen.
Immer wieder habe ich von den Grund- oder Gestaltungsprinzipien der Neurologischen Führung gesprochen. Sie unterstützen Mitarbeitende, lassen sie aber in ihrer Verantwortung. Dann können Sie ganz gezielt wachsen. Dann entwickeln Sie ein wirklich starkes Team.
Belastungen können kranken machen – sie können aber auch für Wachstum sorgen. Die Höhe der Belastbarkeit ist aber individuell verschieden. Sie als Führungskraft sollten diese einschätzen können und Schritt für Schritt weiterentwickeln.
Meine entscheidende Frage ist deshalb:
Wenn Mitarbeitende über Überlastung klagen, sollten Sie überlegen, ob es eine quantitative Überlastung ist. Wie können Sie diese Überlastung automatisieren und digitalisieren? Wie kann KI dazu beitragen, dass Mitarbeitende quantitativ entlastet werden? Und welche qualitativen Belastungen können Sie dann auf Ihre Mitarbeitenden übertragen, um zu deren Wachstum beizutragen?

Mitarbeiterbindung lässt sich beeinflussen. So erhöhen Sie die Bindung und profitieren durch geringere Fluktuation und Weiterempfehlung als attraktiver Arbeitgeber.

Mitarbeiter entlasten mit der Aufgabeninventur bedeutet weniger Stress, mehr Kreativität und Freiraum für das Wichtige.

Fachkräftemangel ist inzwischen weit verbreitet. Immer mehr Unternehmen müssen Aufträge ablehnen, weil das geeignete Personal fehlt, wie das ZDF kürzlich berichtete (externer Link). Führungskräfte verweisen dann oft auf die allgemeine Situation, die Unternehmenspolitik oder dass potenzielle Bewerber zwar hohe Forderungen formulieren, aber wenig Leistungsbereitschaft zeigen. Aber sind Sie als Führungskraft tatsächlich handlungsunfähig?Die Bundesanstalt für Arbeit

Remote Leadership ist für viele Führungskräfte wie ein Brennglas auf die Führungskompetenzen. Delegieren fällt vielen schon in Präsenz schwer, auf Distanz ist es eine der größten Herausforderungen. Dabei ist Remote Leadership wie Dirigieren – Kontrolle ab- aber nicht aufgeben. In einem meiner ersten Remote Leadership-Training hatte ich einen Teilnehmer mit viel Führungserfahrung. Beim Thema Delegieren

Die Team-Zusammenstellung hat immer die Vielfalt als Grundprinzip. Dies gilt nicht nur für Alter und Erfahrung, sondern auch für Ausbildung und Spezialisierung. Doch warum ist das wichtig und wie sorgen Sie dafür? Menschen wollen bedeutsam sein. Sie engagieren sich überdurchschnittlich für Dinge, in denen sie eine Bedeutung haben. Bedeutsam zu sein, erzeugt positive Emotionen –

Kennen Sie das PERMA-Modell? – Ich stelle Ihnen das Modell vor und zeige den Nutzen für Ihren Führungsalltag. Personal- und Fachkräftemangel, Generationen X, Y und Z, Veränderungen sowie Unsicherheiten durch Globalisierung und Beschleunigung stellen Führungskräfte vor neue Herausforderungen. Das PERMA-Modell hilft, sie zu beheben. Sie werden noch erfolgreicher. Das PERMA-Modell Martin E. P. Seligman entwickelt das

Freuen Sie sich auch über MitarbeiterInnen, die die Extrameile gehen? Vermutlich ja. Und was wir beobachten können ist, dass das dem Mitarbeitenden gar nicht wie die Extrameile vorkommt und er oder sie sogar Freude daran hat. Sofort wünschen wir uns das von allen MitarbeiterInnen. Doch wäre das überhaupt jeder/m möglich? Wir schauen in das PERMA-Modell.

Die Neurologische Führung folgt 9 Grundprinzipien. Eines dieses Prinzipien ist Ergebnisorientierung. Die meisten Führungskräfte werden zustimmen, dass das ein starkes Prinzip motivierender Führung ist. In der Praxis wird dieses Prinzip jedoch höchst selten angewandt. Ergebnisorientierung liefert das Warum „Herr Hein, wie Sie das machen, ist mir egal. Mich interessiert nur das Ergebnis.“ Diesen Satz hörte

Wenn Ziele nicht erreicht werden, hat das vielfältige Gründe, auch die Zielformulierung. Und zugegeben, die meisten werden ja erreicht. Und wenn nicht, hat man meist genügend Zeit zu überlegen, warum diese Ziele gar nicht erreicht werden konnten. Außerdem werden in der Regel Ziele oft auch soweit nach unten gesetzt, damit sie mit genügend Puffer für
Bitte nehmen Sie an meiner kleinen Umfrage zu den Gründen für zu hohe Krankenstände bei. Es sind nur zwei bis drei Minuten Bearbeitungszeit.
Schon jetzt bedanke ich mich für Ihre Unterstützung.
Impulse für exzellente Führungskräfte.