
Mythos #2 – Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser
Kontrolle bremst, Vertrauen beflügelt: Wie Neurologische Führung Motivation und Leistung stärkt – und was im Gehirn dabei wirklich passiert.
Schwierige Feedbackgespräche gehören zu den größten Herausforderungen im Führungsalltag. Jeder hat schon einmal erlebt, wie schnell solche Gespräche in unangenehme Diskussionen oder Missverständnisse abgleiten können. Dabei ist es entscheidend, auch in herausfordernden Situationen konstruktiv und lösungsorientiert zu bleiben. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie schwierige Feedbackgespräche erfolgreich meistern und sofort in der Praxis anwenden können.
Warum schwierige Feedback-Gespräche oft scheitern
Viele schwierige Feedback-Gespräche scheitern, weil sie zu stark auf negative Aspekte fokussieren oder persönlich werden. Wenn Mitarbeiter das Gefühl haben, angegriffen oder ungerecht behandelt zu werden, schaltet ihr Gehirn in den Verteidigungsmodus, was jegliche konstruktive Kommunikation blockiert. Hier sind die häufigsten Fehler, die Sie vermeiden sollten:
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Neurologische FührungFührung scheitert selten an Menschen – sondern daran, dass sie Menschen nicht versteht. – Wenn Sie Verhalten verstehen und richtig einordnen, entsteht Wirkung: mehr Eigenverantwortung, mehr Leistung, weniger Reibung. In diesem intensiven Training lernen Sie, wie Sie mit Neurologischer Führung gezielt Einfluss nehmen und das Potenzial Ihrer Mitarbeitenden in echte High Performance übersetzen.
Ein erfolgreicher Ansatz für schwierige Feedback-Gespräche ist, sich auf konkrete Fakten und beobachtetes Verhalten zu konzentrieren. Vermeiden Sie Verallgemeinerungen und beschreiben Sie stattdessen spezifische Situationen und Handlungen.
Beispiel: Statt zu sagen: „Du bist nie vorbereitet für Meetings.“ sagen Sie: „In unserem letzten Meeting hast du keine der vereinbarten Punkte vorbereitet, was zu Verzögerungen geführt hat.“ (beobachtetes Verhalten und dessen Auswirkungen).
Empathie ist in schwierigen Feedback-Gesprächen besonders wichtig. Hören Sie aktiv zu und ermutigen Sie den Mitarbeiter, seine Perspektive zu teilen. Dies schafft eine offene Atmosphäre und zeigt, dass Sie bereit sind, auf die Bedürfnisse des Mitarbeiters einzugehen.
Praxis-Tipp: Stellen Sie offene Fragen wie: „Wie haben Sie die Situation wahrgenommen?“ oder „Was denken Sie, könnte beim nächsten Mal anders laufen?“
Ein schwieriges Feedback-Gespräch sollte nicht nur die Probleme hervorheben, sondern auch konkrete Verbesserungsvorschläge bieten. Arbeiten Sie gemeinsam mit dem Mitarbeiter an Lösungen, die ihm helfen, sein Verhalten positiv zu verändern.
Beispiel: Statt zu sagen: „Das war nicht gut.“ könnten Sie sagen: „Wie könnten wir gemeinsam sicherstellen, dass das nächste Meeting besser vorbereitet ist?“
Negatives Feedback konstruktiv formulieren:
Empathische Rückmeldung in schwierigen Situationen:

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2 Kommentare zu „Schwierige Feedback-Gespräche: So bleiben Sie konstruktiv und lösungsorientiert“
Hallo Herr Hein,
vielen Dank für das Teilen Ihres Wissens und damit die wöchentlichen Infos. Diese sind sehr gut und frischen mich und jede Führungskraft wöchentlich auf, um im Führungsverhalten stets optimal unterwegs zu sein. DANKE Ihnen und weiter so!
Grüße
G.F.
Vielen Dank. Das motiviert, damit weiter zu machen.