
Anschlussmotivation – Der Mensch ist ein soziales Wesen
Anschlussmotivation – Motivation im Team zu arbeiten oder einen Dienst für Andere zu leisten. Wie erkennen und nutzen Sie das?
Die meisten Führungskräfte wünschen sich motivierte Mitarbeitende, gute Zusammenarbeit und ein positives Arbeitsklima. Das ist verständlich. Doch manchmal führt genau dieser Wunsch dazu, dass Führung ihre Wirkung verliert. Warum?
Viele Führungskräfte versuchen, es möglichst allen recht zu machen. Sie vermeiden Konflikte, verschieben schwierige Gespräche, formulieren Erwartungen vorsichtig und hoffen, dass Probleme sich von selbst lösen. Kurzfristig entsteht Harmonie, langfristig entstehen Unsicherheit, Frust und fehlende Verantwortung.
Mut bedeutet für Führungskräfte nicht, große Risiken einzugehen. Mut bedeutet oft etwas viel Alltäglicheres: eine klare Entscheidung treffen, eine unbequeme Wahrheit anzusprechen, eine Verantwortung nicht selbst zu übernehmen, sondern beim Mitarbeitenden zu lassen oder eine unpopuläre Entscheidung zu vertreten, obwohl nicht alle damit einverstanden sind. Das ist häufig deutlich schwieriger als eine spektakuläre Entscheidung.
Die meisten Menschen möchten dazugehören. Sie möchten gemocht werden. Sie möchten Konflikte vermeiden. Das gilt auch für Führungskräfte.
Dazugehören bedeutet auch, die eigene Position nicht zu gefährden. Mein früherer Chef gab mir einmal den Tipp: „Halten Sie dem Vorstand den Rücken frei.“ Mit anderen Worten, schaffe nicht unnötig Probleme. Also war ich vorsichtig.
Deshalb erleben wir immer wieder Führungskräfte, die sich nach allen Seiten absichern. Sie wollen den Erwartungen ihrer Mitarbeitenden gerecht werden.
Sie möchten ihre Vorgesetzten nicht enttäuschen, Konflikte mit anderen Bereichen vermeiden. Am Ende verlieren sie aber genau das, was gute Führung ausmacht: Orientierung.
Viele Führungskräfte verwechseln Zustimmung mit Führungswirkung. Doch Mitarbeitende erwarten nicht in erster Linie einen Chef, der beliebt ist. Sie wünschen sich jemanden,
Das bedeutet nicht, stur oder autoritär zu sein. Es bedeutet, aus einer klaren inneren Haltung heraus zu führen.
Vielleicht beginnt wirksame Führung deshalb nicht mit einer Methode, einem Kommunikationstraining und nicht mit einer neuen Führungstechnik.
Vielleicht beginnt sie mit einer Entscheidung. Der Entscheidung, Verantwortung zu übernehmen. Nicht nur für Ergebnisse, sondern auch für das eigene Führungsverhalten.
Diese Entscheidung kann Ihnen niemand abnehmen.
Viele Führungskräfte arbeiten engagierter denn je, gleichen Fehler der Mitarbeitenden aus oder übernehmen die Aufgaben gleich selbst. Sie lösen Probleme und versuchen allen gerecht zu werden.
Genau dadurch bleibt oft zu wenig Zeit für das, was gute Führung eigentlich ausmacht. Gute Führung gibt Orientierung und Rückhalt. Dazu braucht es Klarheit und manchmal auch unbequeme Entscheidungen.
Die entscheidende Frage lautet deshalb:
Wo vermeiden Sie heute eine Entscheidung, obwohl genau diese Entscheidung Ihrem Team helfen würde?
Genau mit solchen Fragen beschäftigen wir uns im Intensivtraining „Führung geht heute anders“.
Denn wirksame Führung beginnt selten mit mehr Methoden. Sie beginnt mit der Bereitschaft, Führung tatsächlich, konsequent und mutig zu übernehmen.

Anschlussmotivation – Motivation im Team zu arbeiten oder einen Dienst für Andere zu leisten. Wie erkennen und nutzen Sie das?

Leistungsmotivation ist Teil der Big Three in der Motivationslehre. Sie zu erkennen und zielgerichtet zu nutzen beschreibe ich hier.

Machtmotivation ist eines der Big Three-Motive. In diesem Beitrag zeige ich, wie man auf machtmotivierte Menschen Einfluss nimmt.

Die Wissenschaft hat drei Motivatoren entdeckt, die als Big Three Verbreitung fanden. Sie zu erkennen und zu nutzen macht Führung leichter.

Mitarbeiterbindung lässt sich beeinflussen. So erhöhen Sie die Bindung und profitieren durch geringere Fluktuation und Weiterempfehlung als attraktiver Arbeitgeber.

Mitarbeiter entlasten mit der Aufgabeninventur bedeutet weniger Stress, mehr Kreativität und Freiraum für das Wichtige.

Fachkräftemangel ist inzwischen weit verbreitet. Immer mehr Unternehmen müssen Aufträge ablehnen, weil das geeignete Personal fehlt, wie das ZDF kürzlich berichtete (externer Link). Führungskräfte verweisen dann oft auf die allgemeine Situation, die Unternehmenspolitik oder dass potenzielle Bewerber zwar hohe Forderungen formulieren, aber wenig Leistungsbereitschaft zeigen. Aber sind Sie als Führungskraft tatsächlich handlungsunfähig?Die Bundesanstalt für Arbeit

Remote Leadership ist für viele Führungskräfte wie ein Brennglas auf die Führungskompetenzen. Delegieren fällt vielen schon in Präsenz schwer, auf Distanz ist es eine der größten Herausforderungen. Dabei ist Remote Leadership wie Dirigieren – Kontrolle ab- aber nicht aufgeben. In einem meiner ersten Remote Leadership-Training hatte ich einen Teilnehmer mit viel Führungserfahrung. Beim Thema Delegieren

Die Team-Zusammenstellung hat immer die Vielfalt als Grundprinzip. Dies gilt nicht nur für Alter und Erfahrung, sondern auch für Ausbildung und Spezialisierung. Doch warum ist das wichtig und wie sorgen Sie dafür? Menschen wollen bedeutsam sein. Sie engagieren sich überdurchschnittlich für Dinge, in denen sie eine Bedeutung haben. Bedeutsam zu sein, erzeugt positive Emotionen –
Impulse für exzellente Führungskräfte.