
Mythos #7 – High Performance macht einsam
High Performance macht den Durchschnitt kaputt. Führungskräfte erleben sich dann häufig einsam. Muss das so sein?
In der modernen Führung ist Feedback eines der wertvollsten Werkzeuge, um das Potenzial von Mitarbeitern zu fördern und ihre Leistung zu verbessern. Doch nicht jede Art von Feedback führt zu den gewünschten Ergebnissen – insbesondere auf neurologischer Ebene.
Neurowissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass das Gehirn besonders gut auf positives, stärkenorientiertes Feedback reagiert, während negatives Feedback oft zu Stressreaktionen führt. Feedback ist nicht nur eine Rückmeldung, sondern auch eine Gelegenheit zur Verbundenheit zwischen Führungskräften und Mitarbeitern. Wenn Mitarbeiter sich gehört und wertgeschätzt fühlen, stärkt das das Zugehörigkeitsgefühl und ihr Engagement.
Diese Methode strukturiert das Feedback klar in drei Schritte:
Diese Methode geht über reines Feedback hinaus und verstärkt den Aufbau von Vertrauen. Mitarbeiter erleben nicht nur Klarheit über ihre Leistungen, sondern auch, dass ihre Arbeit geschätzt und positiv verstärkt wird. Das aktiviert nicht nur das Belohnungssystem des Gehirns, sondern fördert auch die Verbundenheit und das Vertrauen zwischen Führungskraft und Teammitglied.
Ein praktisches positives Beispiel:
Ein praktisches negatives Beispiel:
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Die SBI-Methode strukturiert Feedback in drei Abschnitte:
SBI fördert Klarheit und Transparenz, was zu einem besseren wechselseitigen Verstehen führt. Es unterstützt die Sinnhaftigkeit im Arbeitskontext, indem Mitarbeiter erkennen, wie ihr Verhalten zum größeren Ganzen beiträgt. Diese Methode hilft Führungskräften, Feedback zu geben, das auf das Gesamtbild und die langfristige Vision fokussiert ist.
Ein praktisches positives Beispiel:
Ein praktisches negatives Beispiel:
Im Gegensatz zu traditionellem Feedback, das vergangenes Verhalten bewertet, konzentriert sich Feedforward auf die Zukunft. Es gibt keine Kritik an bisherigen Fehlern, sondern Vorschläge, wie Mitarbeiter sich in der Zukunft weiterentwickeln können.
Feedforward fokussiert sich auf positive Emotionen und stärkt den Glauben des Mitarbeiters an seine eigenen Fähigkeiten, was zu einer vertrauensvollen Arbeitsbeziehung führt. Es ermutigt dazu, den Blick nach vorne zu richten und sich auf das zu konzentrieren, was erwünscht ist – ein Grundprinzip der neurologischen Führung.
Ein praktisches positives Beispiel
„Deine Präsentation im Team-Meeting war strukturiert und klar, und das hat dem Team sehr geholfen. In Zukunft kannst du vielleicht noch mehr Zeit auf die Einbindung der Teilnehmer verwenden, damit sie noch stärker in die Diskussion einbezogen werden. Das könnte die Entscheidungsfindung noch weiter beschleunigen.“
Ein praktisches negatives Beispiel
„Deine Präsentation im Team-Meeting letzte Woche war etwas zu schnell und einige wichtige Punkte wurden nicht ausreichend erläutert. In Zukunft könntest du darauf achten, langsamer zu sprechen und die Schlüsselpunkte deutlicher herauszuarbeiten. Das würde sicherstellen, dass alle folgen können und wir weniger Rückfragen haben.“
Stärkenorientiertes Feedback und Methoden wie die WWW- und SBI-Methode aktivieren das Belohnungssystem des Gehirns. Dieses neurobiologische System basiert auf der Ausschüttung von Dopamin, das für das Gefühl der Zufriedenheit und Motivation verantwortlich ist. Durch regelmäßiges, konstruktives Feedback lernen Mitarbeiter, ihre Stärken gezielt weiterzuentwickeln. Sie erleben, dass ihre Arbeit sinnhaft ist, was wiederum zu höherem Engagement und langfristiger Leistungssteigerung führt.
Im Übrigen zeigen Studien, dass positives Feedback fünf- bis sechsmal so häufig ausgesprochen werden sollte, wie negatives. Da gibt es bei vielen Führungskräften noch enorm viel Nachholbedarf. Und der Aufwand wird sich vielfach rentieren.

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