
Innovation scheitert am relativen Statusverlust
Haben Mitarbeiter gute Ideen, scheitern sie am relativen Statusverlust der Führungskraft – egal, ob sie unterstützt oder verhindert.
Viele Führungskräfte sind überlastet – keiner gesteht sich das ein. Dieses Dilemma löst sich meist erst auf, wenn Körper und Psyche die Reißleine ziehen. Leider gilt aber die Aussage, dass jemand andere nur dann gut führen kann, wenn er sich selbst gut führen kann. Was können Sie also tun, um sich selbst gut zu führen?
Im Coaching und im Training von Führungskräften erlebe ich oft Führungskräfte, die glauben, dass sie besonders viel und hart arbeiten müssen, um erfolgreich zu sein.Überlastet sein, gehört einfach dazu. Das ist ein Trugschluss.
Was können Sie tun, wenn Ihre To-Do-Liste zu lang ist und Sie sich überlastet fühlen?
Wenn Ihre To-Do-Liste zu lang ist, sind Ihnen die Vision und die für Sie geltenden Ziele nicht klar. Jetzt vermuten Sie hinter jeder Aufgabe eine Chance und eine Pflicht. Also kommt sie auf die To-Do-Liste.
Klären Sie, was Ihr Warum und was Ihre drei größten Ziele sind. Und dann streichen Sie alles von der To-Do-Liste, was auf diese Ziele nicht einzahlt. Sie haben deutlich mehr als drei große Ziele? Dann sind Sie möglicherweise überlastet, weil Sie zu wenig fokussiert sind.
Arbeiten Sie mit ZeitbudgetsWir brauchen immer so viel Zeit, wie wir uns nehmen (Parkinsonsches Gesetz). Deshalb überlegen Sie, was Ihre fünf, sechs oder sieben Hauptaufgaben sind. Und dann überlegen Sie, welche Zeitbudgets Sie idealerweise für diese Hauptaufgaben verwenden wollen. Erfassen Sie für ein paar Tage, wieviel Zeit Sie tatsächlich benötigen. Und dann treffen Sie Entscheidungen. Die Kunst ist, Nein zu sagen.
Eine kluge Idee ist es, mit etwas Abstand auf einzelne Aufgaben zu schauen. Eine Beraterin empfahl, mit einer Distanz von vier Wochen zu beurteilen, ob diese scheinbar so wichtige Aufgabe auch aus größerer Perspektive wichtig ist. Meist scheinen Aufgaben wichtiger, als sie wirklich sind.
Leadership Training
Weniger Drehzahl – mehr Drehmoment: Wirksamkeit steigern durch Work-Life-Integration.

Machen Sie Schluss mit Struggle for Leadership. Wenn Sie sich nicht führen, werden Sie geführt – von Ihren MitarbeiterInnen und KollegInnen, von Ihrem Terminkalender und Ihrem eMail-Postfach. Finden Sie jetzt wieder zu sich selbst und zu Ihren wirklich wichtigen Zielen. Optimieren Sie Ihr SelfCare Management. Entwickeln Sie mit Work-Life-Integration eine solide Basis für souveräne Top-Leistung, auf die Sie und Ihr Unternehmen stolz sind. Gehen Sie in Führung – in allen Lebensbereichen.
Überlegen Sie für Ihre Aufgaben, wie wichtig und wie dringend sie sind. Ich empfehle, alle wichtigen Aufgaben (was ist in vier Wochen noch wichtig?) sofort oder terminiert zu bearbeiten. Die weniger wichtigen Aufgaben delegieren Sie – ggf. in den Papierkorb.
Überlegen Sie bei jeder Aufgabe, wer der kompetenteste für diese Aufgabe ist. Delegieren Sie die Aufgabe dorthin. Er oder sie wird sie sehr effizient erledigen und möglicherweise daran wachsen.

Eine häufig gehörte Ausrede ist auch: „Herr Hein, das Leben als Führungskraft ist kein Ponyhof. Das wird einfach erwartet, gehört dazu und deshalb bekomme ich ja auch mehr Geld. Ich muss schließlich auch Vorbild sein.“ – Das ist ein Armutszeugnis. Ihre Mitarbeiter belächeln Sie und sagen: „Soll er/sie sich doch umbringen.“
Mein erster Chef (der übrigens Choleriker war), sagt mir in ganz jungen Jahren: „Mach‘ Dich ersetzlich. Nur dann kannst Du andere und höhere Chancen ergreifen.“ – Vielleicht wollen Sie ja keine Karriere mehr machen. Das ist auch gut. Aber wollen Sie – mit oder ohne Karriereabsichten wirklich so geringschätzend mit sich selbst umgehen? Was würden Sie sagen, wenn das ein anderer mit Ihnen machen würde?
Gerne unterstütze ich Sie in meinen Seminaren und im individuellen Coaching, wenn Sie aus Ihrer persönlichen Schleife ausbrechen wollen. Sprechen Sie mich dazu frühzeitig an. Leider erlebe ich immer wieder Führungskräfte, für die es dann irgendwann zu spät ist. Seien Sie sich etwas wert.

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