Einführung Neurologische Denk- und Motivationsstrategien

Einführung

Da Motivation nicht vom Himmel fällt, machen wir Motivation in unserem Gehirn. Dies bei uns und unseren Mitarbeitenden zu erkennen, ist Gegenstand dieser und der folgenden Module.

“Wir wissen zwar sehr genau, was uns demotiviert. Doch trotz jahrelanger Forschung wissen wir immer noch nicht, was den Menschen motiviert.” so hat es Reinhard Sprenger einmal sinngemäß formuliert.

Entscheidend nach meiner Meinung ist es nicht, was uns motiviert, sondern wie wir uns motivieren. Dies folgt ganz bestimmten individuellen Strategien. Willst Du wissen, wie das geht? Dann starte in jetzt gleich in diese und die nächsten Module.

https://www.youtube.com/watch?v=HruiPVlqDSo

Präsentation

Profil Neurologische Denk- und Motivationsstrategien Mustererkennung Neurologische Denk- und Motivationsstrategien

Trainer/in

Marcus Hein – Experte, Trainer und Coach für Neurologische Führung.

Zusammenfassung

Motivation folgt frühkindlich entwickelter und geprägter Strategien, die sehr stabil sind und sich nur über einen längeren Zeitraum verändern lassen. Diese Strategien sind:

  • vermeidend – anstrebend: Menschen sind motiviert, etwas zu erreichen oder etwas zu vermeiden.
  • proaktiv – reaktiv: Menschen sind aus sich selbst heraus aktiv, eigeninitiativ oder benötigen von außen einen Start-Impuls.
  • internal – external: Menschen haben einen Bewertungsmaßstab in sich selbst oder benötigen von außen eine Bewertungshilfe (Feedback/Referenz).
  • optional – prozedural: Menschen sind durch Möglichkeiten, Optionen, Alternativen oder durch eine (existierende) Prozedur motiviert.
  • gleich – verschieden: Menschen sind motiviert, bevorzugt dasselbe zu tun oder sie sind motiviert, Neue Dinge auszuprobieren und lieben die Abwechslung.
  • global – detail: Menschen sind motiviert, in größeren Zusammenhängen zu denken, Verbindungen und Abhängigkeiten zu erkennen oder als Experte tief in Details einzusteigen.
  • gehorsam – renitent: Menschen sind Ja-Sager (gehorsam) oder sie opponieren und immer erst einmal dagegen.
  • Menschen – Aufgaben: Menschen sind motiviert, etwas für oder mit Menschen zu tun; oder sie sind motiviert Aufgaben zu erledigen und sind durch diese selbst motiviert.

Transferaufgabe

In den folgenden Modulen stellte ich Dir die oben genannten acht Neurologischen Denk- und Motivationsstrategien vor. Ich empfehle Dir, Dich ausführlich damit zu beschäftigen, da sie Schlüssel zum Verständnis des Mitarbeitenden sind. Sie machen Führung erheblich leichter. Und sie helfen Dir, Dich selbst noch besser zu verstehen.

Arbeitsmittel

Profil Neurologische Denk- und Motivationsstrategien

Hast Du Fragen?

Falls beim Durcharbeiten Fragen und Unverständnisse entstehen, stehe ich Dir als Autor des Kurses gerne zur Verfügung. Du hast Du mehrere Möglichkeiten:

  • Schreibe Deine Frage hier unten in den Kommentar. Vielleicht haben andere Teilnehmer die gleiche Frage und ich kann sie dort sehr einfach und direkt beantworten.
  • Ist es eher eine Frage, die Deinen spezifischen Kontext betrifft, dann
    • schreibe mir eine eMail unter RL@marcus-hein.de
    • schreibe mir in dringenden Fällen eine whatsapp-Nachricht unter +49 (0) 176 1015 9656

Buchempfehlung

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