Die Lehre von den Typen

Einführung

Gerne stecken wir andere Menschen in Schubladen. In diesem Modul schauen wir uns ein recht etabliertes Modell an.

Gerne ordnen wir Menschen in “typische” Kategorien ein. Die Psychologie, aber auch die nicht-wissenschaftliche Praxis, formulierte immer wieder solche Modelle. Die Big-Three habe ich im vorherigen Modul vorgestellt. Sie ist weitgehend wissenschaftlich bestätigt und wird immer wieder als verlässliche Grundlage verwendet.

Ebenfalls sehr verbreitet ist das Modell DISG, das ich hier kurz vorstellen will. Trotz großer Verbreitung lässt es sich wissenschaftlich aber nicht halten. Dennoch hilft es, beispielsweise die Frage zu beantworten, wer für welche Aufgabe oder für welche Arbeitsorganisation besser geeignet ist.

https://www.youtube.com/watch?v=DO39JrBdTjs

Präsentation

Persönlichkeitstypen nach DISG

Trainer/in

Marcus Hein – Experte, Trainer und Coach für Neurologische Führung.

Zusammenfassung

Persönlichkeitsmodelle lassen uns Menschen ein wenig besser verstehen. Ihre Gruppenbildung ist jedoch oft wissenschaftlich nicht haltbar.

  • DISG arbeitet mit zwei Dimensionen: Extraversion vs. Introversion sowie Denker (Aufgabenorientierung) und Fühler (Emotions- oder auch Menschenorientierung)
  • Aus den zwei Dimensionen ergeben sich vier Quadranten, den Persönlichkeiten, die DISG in typischerweise vier Farben definiert.
  • Der Dominante (rot) bestimmt die Regeln, ist kognitiv-denkend, will sich durchsetzen und geht gerne in Führung.
  • Der Initiative (gelb) hat Ideen, ist kreativ und emotional, steht aber auch gerne auf der “Bühne” des Lebens. In der Schule war er gerne der Klassen-Clown.
  • Der Stetige (grün) braucht die Öffentlichkeit nicht, aber der braucht Menschen, denen er dienen kann. Ihm sind Harmonie und Dienst am Anderen wichtig. Er ist der typische Kümmerer.
  • Der Gewissenhafte (blau) ist sehr gewissenhaft, penibel und verlässlich. Er ist ein typischer Kopf-Mensch und Ja-Sager, aber auch der stille Arbeiter.
  • Für Home Office beispielsweise sind die Denker (Dominand, Gewissenhaft) besser geeignet. Dabei sind aber die Dominanten weniger schlecht zu kontrollieren und in der Spur zu halten. Die Gewissenhaften überfordern sich sehr schnell.
  • Der Initiative und der Stetige brauchen Menschen um sich herum. Sie vereinsamen schnell im Home Office. Der Initiative würde sich im Zweifel auch schnell eine andere Bühne suchen. Dem Stetigen fehlen die Menschen, um die er sich kümmern kann.

Transferaufgabe

Falls Du Lust hast, ordne doch mal Deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach den vier Farben ein. Wenn Du zu organisieren hast, der demnächst wieder ins Büro zurückkehren soll und wen Du vielleicht länger oder umfangreicher im Home Office belässt, könnte das eine wertvolle Hilfestellung sein.

Arbeitsmittel

Hast Du Fragen?

Falls beim Durcharbeiten Fragen und Unverständnisse entstehen, stehe ich Dir als Autor des Kurses gerne zur Verfügung. Du hast Du mehrere Möglichkeiten:

  • Schreibe Deine Frage hier unten in den Kommentar. Vielleicht haben andere Teilnehmer die gleiche Frage und ich kann sie dort sehr einfach und direkt beantworten.
  • Ist es eher eine Frage, die Deinen spezifischen Kontext betrifft, dann
    • schreibe mir eine eMail unter RL@marcus-hein.de
    • schreibe mir in dringenden Fällen eine whatsapp-Nachricht unter +49 (0) 176 1015 9656

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